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Mobile World Congress 2017 – Vorhang auf für 5G!

Der GSMA Mobile World Congress 2017 in Barcelona, die weltweit größte Veranstaltung zum Thema Mobilfunk, ist zu Ende. Der Eindruck, der bleibt: der Boom rund um Mobiltelefone ist vorbei, der Spielraum für wirkliche Neuerungen wird eng und Kunden sind dem Wettstreit um das aktuellste Gerät überdrüssig. Der Protagonist der Messe war eine Technologie, die nicht mehr brandneu ist, aber dennoch die ganze Woche dominiert und Aufsehen erregt hat. Und pünktlich zum Beginn der Messe wurde sich sogar, nach bereits mehrjähriger Entwicklungsphase, vom 3GPP Gremium auf einen Namen sowie ein offizielles Logo geeinigt: die Branche bereitet sich auf den Einzug von 5G vor!
Das brandneue 5G-Logo

Diese 5. Mobilfunkgeneration soll Geschwindigkeiten von bis zu 10 Gigabit/Sekunde erreichen, was 10 mal höher ist als der aktuelle Standard – in Zukunft werden sogar sehr große Downloads im Bruchteil einer Sekunde möglich sein.

 

Rajeev Suri, Executive Director von Nokia, erklärt, warum wir 5G brauchen:

„in einer Welt, in der alles programmierbar ist, könnten unsere Leben einfacher, unsere Arbeit effizienter und unser Planet nachhaltiger sein. In unserer hypervernetzten Welt ist es von unsagbarer Bedeutung, stets die bestmögliche Verbindung zu haben.“

 

Noch steht die Entwicklung am Anfang – Telefonica demonstrierte während des Mobile World Congress die ferngesteuerte Bedienung eines Autos über 5G und Vodafone installierte die Technologie erstmals in Europa während des Kongresses in einem kommerziellen Netzwerk außerhalb der Messe. Langfristiges Ziel ist die Schaffung eines weltweit einheitlichen Standards. Der Abschluss dieses Definitionsprozesses ist für das Jahr 2018 vorhergesehen, während die Einführung der Technologie für 2020 geplant ist.

 

Zusätzlich zur Deutschen Telekom investieren auch Unternehmen wie Movistar, Orange, Vodafone, Verizon, AT&T und China Mobile. Neben neuen Chancen und Möglichkeiten zur Umsatzgenerierung, stellt 5G für diese Netzbetreiber aber natürlich auch eine große Herausforderung dar, beispielsweise durch die benötigte Umstellung der mobilen Endgeräte, immense Kosten für Lizenzen, die Entwicklung und den Ausbau von Netzen etc. Kritische Stimmen stellen dem außerdem die Frage gegenüber, wie viel Nutzen die Technologie dem Endnutzer am Ende des Tages wirklich bringt.

 

Die Ideen für den Einsatz von 5G sind vielfältig und reichen von Wearables, der Einführung in Stadien, Gaming, Cloud-Büros, Zügen, Fahrzeugen, bis hin zu Versand- und Logistikbereich. Welchen Nutzen kann 5G im Field Service bringen? Wie in vielen Bereich nimmt auch im Field Service die Nutzung von Wearables und dem IoT  zu, außerdem migrieren mehr und mehr Unternehmen in Cloud-Umgebungen und nutzen Anwendungen wie von Synchroteam zur Terminierung, Planung und Entsendung von Mitarbeitern. Die erhöhte Bandbreite wird deren Nutzung zukünftig massiv erleichtert und möglicherweise neue Nutzungsmöglichkeiten eröffnen, die bislang aufgrund zu geringerer Geschwindigkeiten nicht in Frage kommen. Gerade der Austausch von Informationen, Dokumenten usw. zwischen Mitarbeitern im Field Service wird jedoch erheblich profitieren. Auch hier steht natürlich der Kostenfaktor als Nachteil im Raum, weshalb von einem eher langwierigen Umstellungsprozess ausgegangen werden kann.

Auf dem neuesten Stand zum Thema bleiben Sie übrigens unter http://www.5g-anbieter.info/.

Was ist Ihre Meinung zum Thema? Diskutieren Sie mit auf Facebook oder Twitter oder senden Sie uns eine E-Mail an info@synchroteam.com.

Quelle: Europäische Kommission

Infografik: Mobile Kommunikation von 1G bis 5G; Quelle: Europäische Kommission

 

 

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